Was steckt wirklich hinter dem Konzept Digital Workplace? In den vergangenen Wochen war oft zu lesen, dass der digitale Arbeitsplatz eine Weiterentwicklung des Social Intranets ist und damit das bisherige Intranet-Konzept ablöst. Schaut man sich Beispiele hierfür an, so sieht man oft Browserfenster mit vielen Widgets, die den Zugriff auf E-Mails, Dokumente, Termine oder auch Prozessdaten ermöglichen: Ein Anblick, der stark an die Enterprise-Portale der 2000er Jahre erinnert. Zwar verfolgten diese das Ziel, den Zugriff auf eine personalisierte Arbeitswelt zu ermöglichen, doch waren sie aufgrund komplexer Systemintegrationen und Rollenkonstrukte damals oft nicht erfolgreich.

Genau aus diesem Grund sind Systeme wie die heutigen Social Intranets, die den Fokus auf Kommunikation und Zusammenarbeit legen, entstanden. Prozessportale aus dem ERP- und SAP-Umfeld existieren parallel hierzu. Für den Digital Workplace heißt das: Er löst das Social Intranet nicht ab. Im Gegenteil, das Intranet ist ein fester Bestandteil des digitalen Arbeitsplatzes. Mitarbeiter nutzen und wählen aus verschiedenen Apps (z.B. Intranet-, Prozess- oder Chat-App), die sich je nach Anwendungsszenario und –fall konfigurieren lassen. Im Video erläutert Lutz Hirsch, inwiefern Office 365 mit seinem App Launcher genau in diese Richtung geht. Zudem skizziert er, warum der Digital Workplace „mehr als nur ein Browser“ ist und welche Rolle vernetztes Arbeiten in Teams über verschiedene Standorte und Endgeräte hinweg spielt.

In unserer Video-Kolumne informiert Lutz Hirsch, Geschäftsführer der Full-Service Intranet Agentur HIRSCHTEC, regelmäßig über aktuelle Intranet-Trends und –Themen.