Vor allem die interne Kommunikation spielt in einer zunehmend virtuellen Arbeitswelt eine große Rolle, um trotz räumlicher Distanz Transparenz, Nähe und Vertrauen zu fördern. Wir fragen: Wie wird die interne Kommunikation den wachsenden Ansprüchen gerecht? Und wie können die Mitarbeitenden mit weniger persönlichem Kontakt und keinem festen PC-Arbeitsplatz über digitale Kanäle angesprochen, eingebunden und motiviert werden? Im Webinar am 28. April teilen Jana Brockhaus von der Universität Leipzig und Maximilian Haselhoff von d.velop ihre spannenden Insights, wie richtig gute interne Kommunikation in der virtuellen Arbeitswelt funktionieren kann. Wir haben vorab mit Maximilian Haselhoff gesprochen und ihm einige Fragen zum Thema interne Kommunikation gestellt.

Herr Haselhoff, warum ist die interne Kommunikation heute wichtiger denn je?

Maximilian Haselhoff : Die Coronakrise wirkt wie ein Katalysator auf die Digitalisierung von Prozessen in Organisationen. Auch die interne Kommunikation ist davon betroffen. Es gibt nicht mehr „den einen Weg“, um Mitarbeiter*innen Informationen zukommen zu lassen, Feedback einzuholen oder Nähe und Vertrauen aufzubauen. Vielmehr müssen sich beispielsweise Führungskräfte Gedanken darüber machen, wie sie auch über digitale Kanäle Menschen im Homeoffice oder unterwegs richtig abholen. Um es auf den Punkt zu bringen: Führungskräfte werden die Kommunikator*innen der Zukunft.

Lässt sich die Unternehmenskultur auch direkt vom CEO steuern?

Maximilian Haselhoff : Eine Unternehmenskultur lebt von transparenter und abteilungsübergreifender Kommunikation. Diese wiederum wirkt sich positiv auf das Wir-Gefühl und damit auf die Zufriedenheit der Teammitglieder aus. Stammen Informationen im eigenen Intranet direkt vom Top-Management, ist das glaubwürdig und führt dazu, dass sich die gesamte Belegschaft eingebunden fühlt. Natürlich lassen sich so auch kulturelle Prozesse in einer Organisation anstoßen. Aber nicht nur Führungskräfte sollten regelmäßig und transparent kommunizieren: Das Teilen von Erfolgen, Erkenntnissen und Einblicken in die eigene Arbeit sollten alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beherzigen, um den Austausch auf Augenhöhe ohne hierarchische Einschränkungen und über Abteilungen hinweg zu fördern.

 

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Wie helfen Tools bei der internen Kommunikation?

Maximilian Haselhoff : Die Komplexität in Organisationen steigt, und damit die Schwierigkeit, Mitarbeiter*innen zielgerichtet und mit den richtigen Botschaften zu erreichen. Wer intern regelmäßig kommuniziert, erkennt schnell, dass sich unsere Kommunikationsgewohnheiten mit dem Einzug von digitalen Kanälen wie Smartphones und Apps nachhaltig gewandelt haben. Im Digitalen ist das Nähe-Distanz-Verhältnis schwieriger zu bewältigen, da wir uns physisch weniger oft begegnen und es somit auch schwieriger ist, Vertrauen aufzubauen. Dementsprechend benötigen wir Tools wie eine Mitarbeiter-App, um Mitarbeiter*innen über mobile Endgeräte wie das eigene Smartphone zu erreichen und mit ihnen zu interagieren. Derartige einfache Tools sind aus meiner Sicht unabdingbar für moderne Organisationen, um eine direkte Kommunikation zu ermöglichen.

Wie profitieren Unternehmen von beispielsweise der d.velop Mitarbeiter-App?

Maximilian Haselhoff : Mit der d.velop Mitarbeiter-App können Sie allen Beteiligten einfach und schnell – unabhängig von Zeit und Ort – alle gewünschten Informationen auf einer zentralen Plattform zur Verfügung stellen. Die Mitarbeiter-App bietet allen Kolleg*innen eine positive Employer Experience, automatisiert Prozesse und erleichtert den Arbeitsalltag durch eine intuitive und mobile App, die mit Ihren vorhandenen Software-Anwendungen und Plattformen verknüpft werden kann. Sie können Ihre Kernprozesse, wie z.B. Urlaubsanträge oder eine digitale Gehaltsabrechnung, problemlos integrieren. Zudem fördern Sie eine offene Feedback-Kultur, wenn Sie der Belegschaft digitale Kanäle zur Verfügung stellen, die eben nicht nur in eine Richtung funktionieren.

Ist eine Mitarbeiter-App auch auf privaten Endgeräten nutzbar und sind personenbezogene Daten sicher?

Maximilian Haselhoff : Die App kann auch auf privaten Smartphones der Mitarbeiter*innen oder externer Nutzer*innen installiert werden. Der Datenschutz wird dennoch eingehalten, da die App nicht auf private Daten des Endgeräts zugreifen kann. Datenschutz spielt bei der Kommunikation von personenbezogenen Daten eine zentrale Rolle. Die Mitarbeiter-App ist DSGVO-konform und die Kommunikation erfolgt Ende-zu-Ende verschlüsselt. Außerdem erstellt die App kein „Profiling“ der User*innen, sodass persönliche Daten wie Telefonnummern oder Kontakte vom Smartphone weder gesammelt noch ausgelesen werden.  

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Welche Trends im Bereich der internen Kommunikation kommen in den nächsten zwei Jahren auf Unternehmen zu?

Maximilian Haselhoff : Ich glaube, dass wir in den nächsten Jahren noch stärker abteilungsübergreifend agieren müssen und werden. Wir haben unterschiedliche Zielgruppen in einem Unternehmen, wie beispielsweise Non-Desk-Worker, die in einer Fabrikhalle tätig sind. Auf der anderen Seite haben wir Mitarbeiter*innen, die aus dem Homeoffice arbeiten können. So etwas kann auch zu einer Art Spaltung im Unternehmen und zu Spannungen führen. Studien zeigen, dass sich Non-Desk-Worker weniger gut informiert und wertgeschätzt fühlen. Damit wir alle Menschen einbeziehen und bestimmte Gruppen in Organisationen nicht abgehängt werden, ist digitale und mobile Kommunikation über beispielsweise das eigene Smartphone absolut sinnvoll.

Und das geht per App?

Maximilian Haselhoff : Auf jeden Fall. Wir werden in den nächsten Jahren noch stärker überlegen müssen, wie wir Mitarbeiter*innen zusammenbringen und auf ihre Bedürfnisse eingehen. Dabei müssen beispielsweise auch der Personalbereich und die Kommunikationsabteilung noch stärker zusammenarbeiten und entsprechende Tools wie eine Mitarbeiter-App nutzen. In den nächsten zwei Jahren wird sich die Zusammenarbeit innerhalb von Organisationen noch stärker auf digitale Lösungen stützen. Davon bin ich überzeugt.

 

Im Live-Webinar „Interne Kommunikation in Zeiten von Remote Work verbessern“ am 28. April werden exklusive Einblicke in eine neue Studie zum Thema „Keeping up the spirit – Interne Kommunikation in einer zunehmend virtuellen Arbeitswelt“ gewährt. Zusätzlich zeigen die beiden Expert*innen Jana Brockhaus und Maximilian Haselhoff, wie Softwarelösungen die interne Kommunikation in Zeiten von Remote Work verbessern können und Mitarbeitende über digitale Kanäle angesprochen, eingebunden und motiviert werden können.

 

 

Über Maximilian Haselhoff

Maximilian Haselhoff ist ein echter App-Fan und verantwortet bei d.velop federführend das Thema Mitarbeiter-App. Als Business Development Manager und Digital-Stratege ist er stets auf der Suche nach den neuesten App-Innovationen und Trends für die interne Kommunikation.

Artikelbild: Unsplash