Von Cordula Schellenberger, Senior Account Executive DACH, AnyClip*

Online-Meetings sind inzwischen so alltäglich, dass wir kaum noch darüber nachdenken. Dabei stecken darin noch erhebliche, von den meisten Unternehmen bislang ungenutzte, Potenziale: Virtuelle Meetings lassen sich nämlich aufzeichnen. In einer Zeit von Homeoffice, Remote Arbeit & Co. lässt sich mithilfe solcher Aufzeichnungen die interne Kommunikation von Unternehmen maßgeblich effizienter gestalten.

Warum das Aufzeichnen von Online-Meetings so wichtig ist

Niemand kann sich alles (!) Gesagte, Gezeigte oder Diskutierte aus einem Meeting merken. Deshalb ist es nicht ungewöhnlich, dass auf viele Meetings weitere Gespräche oder E-Mails folgen. Unternehmen, die sich für die Aufzeichnung interner Besprechungen entscheiden, können Unklarheiten direkt beseitigen: Die Mitarbeiter*innen können sich das Meeting einfach noch einmal in Ruhe ansehen und die Inhalte leicht wieder ins Gedächtnis rufen. Dazu kommt, dass asynchrone Arbeitszeiten mehr und mehr zur Norm werden. Durch Meeting-Aufzeichnungen bleiben auch Mitarbeiter*innen, die bspw. in einer anderen Zeitzone arbeiten, stets auf dem neuesten Stand.

Ein weiterer Vorteil liegt beim teamübergreifenden Engagement: Vor allem in Start-ups macht jeder ein bisschen von allem und Mitarbeitende springen oft für Kolleg*innen ein. Meeting-Aufzeichnungen ermöglichen es, allen berechtigten Mitarbeiter*innen, sich kurzfristig und eigenständig auf den neuesten Stand zu bringen.

Das bloße Aufzeichnen reicht nicht: Meetings abspeichern und durchsuchbar machen!

Aufgezeichnete Meetings sind eine unglaubliche Ressource – aber nur, wenn die Mitarbeitenden leicht darauf zugreifen können. Hunderte oder Tausende Meeting-Aufzeichnungen nützen niemandem etwas, wenn Mitarbeitende den halben Arbeitstag damit verbringen, sich gegenseitig zu fragen, wo dieses oder jenes Video überhaupt zu finden ist. Umso wichtiger ist ein zentraler Speicherort. Doch auch das ist nur die halbe Miete. Ohne eine geeignete Suchfunktion kann das Potenzial der Unmengen von Videomaterial nicht ausgeschöpft werden; zu viele Informationen gehen verloren, weil sie schlichtweg nicht gefunden werden.

An dieser Stelle kommt Künstliche Intelligenz (KI) ins Spiel, wie bei der Video-KI-Lösung von AnyClip. Die Transkription und Verschlagwortung stundenlanger Videos übersteigt die Möglichkeiten eines jeden Unternehmens. Doch KI ist inzwischen so weit fortgeschritten, dass sie schnell und effizient große Mengen an Videoinhalten verarbeiten kann. Gesprochene Sprache wird automatisch erkannt und mit Untertiteln versehen. Auch Texte aus Präsentationen, die auf dem Bildschirm erscheinen, werden sofort erfasst.

Das Ergebnis: Ein Video wird genauso durchsuchbar wie ein Word-Dokument. Anstatt sich mühselig durch eine mehrstündige Videodatei zu klicken, können Mitarbeiter*innen auf Knopfdruck genau die Informationen finden, nach denen sie suchen.

Mehr aus Online-Meetings machen

Und wenn die Mitarbeiter*innen nicht nach einer bestimmten Information suchen – wenn sie nur eine verpasste Besprechung nachholen oder ihre Erinnerung an eine Besprechung auffrischen möchten? Auch dabei kann KI helfen: Mit Highlight Reels werden die wichtigsten Punkte eines Video-Meetings automatisch zusammengefasst. Dabei wird aus einem unter Umständen mehrstündigen Gespräch ein z.B. 10-minütiges Highlights-Video, mit allen individuell selektierten Daten. Solche Video-Highlights werden mit Hilfe von Machine Learning-Modellen erstellt. Die Verarbeitung natürlicher Sprache (Natural Language Processing, NLP) wird verwendet, um sowohl Speech-to-Text-Transkriptionen des in der Audiospur gesprochenen Textes als auch die optische Zeichenerkennung (OCR) des auf dem Bildschirm erscheinenden Textes zu analysieren.

Online-Meetings in Unternehmen sollten natürlich nur mit Einverständnis aller Meeting-Teilnehmenden aufgezeichnet werden. Die AnyClip-Plattform speichert alle Video-Inhalte in einem deutschen Datenzentrum und bietet einen umfassenden Datenschutz.

Personalabgänge und Wissensaustausch

Ein zentraler, durchsuchbarer Speicherort für Videokonferenzen ist wie ein externes Gehirn: Es enthält das gesamte Wissen der Mitarbeitenden sowie konkrete Informationen über Kundenprojekte, Produkte, interne Initiativen usw. Dies ist nicht nur für aktuelle Mitarbeiter*innen von Bedeutung, sondern auch für diejenigen, die es zu ersetzen gilt. Ein (unerwarteter) Personalabgang kann für ein Team zunächst herausfordernd sein. Durchsuchbare Besprechungsaufzeichnungen stellen aber sicher, dass das relevante Wissen dauerhaft im Unternehmen bleibt.

 

*AnyClip ist die Visual Intelligence Company™. AnyClip läutet mit seiner proprietären Visual Intelligence™ Technologie eine neue Ära im Bereich Video und KI ein. Mit seiner einzigartigen Fähigkeit, Daten aus Videos zu extrahieren und nutzbar zu machen, mobilisiert AnyClip “latente” Videobibliotheken und wandelt sie sofort in hochleistungsfähige Assets um, die über eine einzige, vollautomatische und zentralisierte globale SaaS-Plattform durchsucht, gemessen und vermarktet werden können. Die AnyClip Plattform für Verlagswesen, Medien und Unternehmen ist die nächste Evolution in den Bereichen Videomanagement, Distribution, Analyse, Marketing und Monetarisierung. GeniusWORK by AnyClip nutzt diese Plattform, um den Wert von Videos für die interne Kommunikation und Zusammenarbeit zu erschließen. AnyClip ist in New York, Los Angeles, Tel Aviv, London und München ansässig und wird von Jerusalem Venture Partners (JVP), Roman Abramovichs Ervington Investments, dem ehemaligen Sony America President & CEO Michael Schulhof und Limelight Networks unterstützt. Anfang 2021 gab das Unternehmen eine Investition in Höhe von 47 Millionen US-Dollar bekannt, und im November 2021 wurde es auf der Deloitte Technology Fast 500™-Liste der am schnellsten wachsenden Unternehmen in Nordamerika auf Platz 5 in New York und Platz 64 in Nordamerika gesetzt. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte www.AnyClip.com.

Kontakt für Anfragen in der DACH-Region: anyclip.com/de/contact/

 

Autorin

Cordula Schellenberger begleitet seit vielen Jahren Unternehmen bei der digitalen Transformation ihrer Kommunikation und Kollaboration durch Technologien. Besonders begeistert sie die Künstliche Intelligenz und deren praktische Einsatzmöglichkeiten in Unternehmensprozessen.

 

 

 

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