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Seminarinhalte

52 Prozent sind in Deutschland der Meinung, Geschäftsführer*innen von Unternehmen müssten sich heute zu wichtigen politischen Ereignissen äußern (JP|KOM/Civey 2019) – das setzt Geschäftsführer*innen und Vorstände gehörig unter Druck. Denn die Forderung, Haltung einzunehmen, ist nicht nur eine Erwartung der Gesellschaft, sondern entscheidet auch über die Akzeptanz der Führungskraft innerhalb eines Unternehmens. Unternehmenslenker*innen haben in diesen Zeiten des permanenten Wandels eine neue Verantwortung in der Rolle: Die Mitarbeiterschaft erwartet heute zu Recht eine klare Führung. Die gesellschaftliche und wirtschaftliche Transformation erlaubt keine auf fünf oder gar zehn Jahre unverrückbaren Zielsetzungen mehr, aber umso wichtiger ist die Definition von Unternehmenszweck und -identität, von gesellschaftlichem Nutzen und Unternehmenswerten, die die Mitarbeiter*innen tragen (können). Und damit diese Begriffe sich nicht als Papiertiger entlarven, müssen Geschäftsführer*innen eine aktive Kommunikationsrolle ins Unternehmen hinein übernehmen. Wenn er oder sie nicht persönlich für Handeln und Wandel stehen können, bleibt ihre Glaubwürdigkeit auf der Strecke: Haltung zu zeigen ist also alternativlos! Alles andere gefährdet die Motivationsfähigkeit sowie die Leistungs- und. Wandlungsbereitschaft der Mitarbeiterschaft. Tatsächlich wird im Mittelstand dieser Fakt häufig unterschätzt: Interne Kommunikation frisst dort immer noch ein Nischendasein und wird als Pflichtaufgabe miterledigt. In Zeiten von Digitalisierung und der massiven Veränderung unserer Arbeitswelt, dem demographischen Wandel mit dem nicht mehr zu übersehenden Fachkräftemangel ist dies allerdings fast fahrlässig. Unternehmenslenker*innen müssen heute nicht nur Treiber der Internen Kommunikation sein, sondern gemeinsam mit ihren Führungskräften den Dialog mit den Mitarbeiterschaft als eine der wichtigsten Stakeholdergruppen überhaupt persönlich motiviert pflegen.

Termin: 29.09.2020 in Berlin

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Programm

  • Impulsvortrag: Bedeutung Interne Kommunikation in Transformationen
    • Motivationsfähigkeit der Mitarbeiterschaft/Dreiteilung Unterstützer-Follower-Verweigerer,
    • die wichtiger werdende Rolle der MA als Botschafter,
    • die Kommunikationsstrategie der Dreiteilung Partizipation-Kollaboration-Repräsentation
  • Gruppenarbeit/Vorstellung im Plenum: Was kann die Rolle einer Führungskraft hier sein (Metaplan)?
    • Welche Fähigkeiten braucht sie?
    • Welche Fähigkeiten kann sie entwickeln?
  • Moderierte Plenumsdiskussion: Gibt es den einen Weg?
    • Diskussion generell zu Authentizität vs. Transparenz, Vertrauen, Glaubwürdigkeit, Dialogbereitschaft
  • Vortrag: Grundlagen des eigene Positionierungskonzept:
    • Bedeutung von individueller Storyline und Kernbotschaften o Tipps zur Persönlichkeitswirkung
    • Tipps zur Formulierung individueller Kernbotschaften
  • Individuelle Übung: Erarbeitung einer persönlichen Vorstellung in fünf Sätzen
  • Elevator Pitch: Präsentation der TN

Lernziel

Abwechselnd Impulsvortrag, Gruppenarbeit und individuelle Arbeit, moderierte Plenumsdiskussion und Elevator Pitch.

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an Kommunikationsexpert*innen in Unternehmen und Institutionen.

Organisatorisches

Termin: 29.09.2020, SCM Seminarzentrum, Berlin

Preis: 490,00 Euro zzgl. MwSt.
Teilnehmerzahl: 6-12

Ablauf:
09:00 bis 17:00 Uhr

Veranstaltungsmanagement

Madlen Brückner
T: +49 (0) 30 479 89 789
F: +49 (0) 30 479 89 800
madlen.brueckner@scmonline.de 

Referent*in

Dr. Martina Sprotte
Dr. Martina Sprotte arbeitet heute als selbständige Interim Managerin und Beraterin für Kommunikation. Davor war die gelernte Tageszeitungsredakteurin und promovierte Kunsthistorikerin für verschiedene Berliner PR-Agenturen tätig,  u.a. als Unitleiterin und Senior Management Advisor bei Johannssen + Kretschmer Strategische Kommunikation (J+K), wo sie sich auf die Bereiche Themen-, Krisen- und Stakeholder Management spezialisierte und v.a. Unternehmen und Verbände aus dem Energie-, Chemie- und Pharmasektor in allen Fragen der Unternehmenspositionierung unterstützte. 2011 wechselte Sprotte als Leiterin Unternehmenskommunikation zur Dortmunder Energie- und Wasserversorgung (DEW21), wo sie acht Jahre lang eine zehnköpfige Abteilung führte.