Digitale Führung und IK: Es braucht nicht mehr Kommunikation, sondern mehr Einordnung
In unserer Video-Kolumne informiert Oliver Chaudhuri, Thought Leader Communications & Adoption bei HIRSCHTEC, regelmäßig über aktuelle Themen und Trends rund um die interne Kommunikation und den Digital Workplace.
Wenn von digitaler Führung die Rede ist, dann schwirrt oft im Raum herum, dass einfach mehr kommuniziert werden müsse. Doch ist mangelnde Kommunikation tatsächlich das Problem? Im Prinzip ist es doch eher so: Mitarbeitende sind permanent online, aber sie sind nicht permanent orientiert. Das heißt: Es sind nicht die Informationen, die fehlen. Es mangelt vielmehr an der Einordnung, am Kontext. Für Führungskräfte bedeutet Digital Leadership daher, dass sie – auch digital – erläutern können müssen, wieso ein bestimmtes Thema gerade relevant ist und was es für ihren Bereich, ihre Abteilung oder ihr Team konkret bedeutet. Darüber hinaus müssen sie Antworten darauf geben können, wie Themen – zusammen mit den Mitarbeitenden – priorisiert werden können. Denn ist das nicht der Fall, was bedeutet, dass Führungskräfte (digital) schweigen, Posts/Beiträge nicht kommentieren und keine Haltung zeigen, entsteht schnell ein Vakuum. Und das wird wiederum oft mit Gerüchten, Irritationen und Unsicherheit gefüllt.
Damit es gar nicht erst dazu kommt, kann die interne Kommunikation einen wichtigen, strategischen Beitrag leisten – und zwar, indem sie Führungskräfte wirklich befähigt und nicht nur mit Informationen versorgt. Was Kommunikationsverantwortliche dabei unbedingt beherzigen sollten?
In seiner aktuellen Videokolumne bringt Oliver Chaudhuri drei praktische Tipps mit.
