Besonders im letzten Jahr fand der Großteil der Kommunikation im Arbeitsumfeld über digitale Kommunikationsplattformen, -programme oder telefonisch statt. Teams, Zoom, Skype oder Messenger wie WhatsApp gehören mittlerweile in den meisten Unternehmen zum Standard. Doch kann so die persönliche Kommunikation ersetzt werden?

Sicherlich nicht, denn was meist auf der Strecke bleibt ist das was zwischenmenschliche Kommunikation ausmacht: Die Übertragung und das Verstehen von Emotionen. Diese Ebene verliert sich leider häufig ohne direkten Kontakt.

Sechs Tipps zur Kommunikation in digitalen Arbeitsumgebungen

  1. Feste Regeln absprechen. Wann erreichbar? Über welchen Kanal? Wenn gleichzeitig das Smartphone klingelt und ein Videocall eingeht, kann das Stress auslösen.
  2. Regelmäßige Videokonferenzen. Videochats sind das was realer Kommunikation am ähnlichsten ist. Dadurch wird der Zusammenhalt und das Vertrauen innerhalb einer Organisation am besten gestärkt.
  3. Legen Sie ihre Tools fest. Zu viele verschiedene Tools schaffen Stress und Überforderung.
  4. Seine Tools kennen. Es ist wichtig die Kommunikationstools richtig bedienen zu können. In der Schulung ist die IT gefragt.
  5. Ein perfekter Arbeitsplatz. Denn eine falsch ausgerichtete Kamera kann ganz schön nerven.
  6. Planung ist alles. Egal ob als Moderator*in oder Teilnehmer*in: Die richtige Vorbereitung machts, um im Meeting klar und strukturiert zu kommunizieren.

Gelungene Videokonferenzen

Länge und Inhalt müssen klar festgelegt sein. Ein Muss für die Veranstalter*innen von Onlinemeetings. Darauf achten, dass Videokonferenzen pünktlich beginnen und enden und dass eine klare Agenda vorhanden ist. Diese gibt die Struktur für den Ablauf des Meetings. Dabei immer an Pausen denken. Viel länger als 90 Minuten sollte eine Videokonferenz nicht sein, wenn nicht eine lange Mittagspause eingeplant ist.

Quelle: Reitz, Alexander. 2021. „Kommunikation im Homeoffice“

Dr. Gerhard Vilsmeier ist Inhaber von ie Communications, Medienbüro für interne und externe Kommunikation, und Juryvorsitzender des Inkometa-Awards für erfolgreiche interne Kommunikation. Außerdem lehrt er als freier Dozent an mehreren Hochschulen und Universitäten. Zuvor arbeitete er u.a. bei der Siemens AG als Pressesprecher und Leiter Interne Kommunikation.

 

 

Artikelbild: Unsplash

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