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Interne Kommunikation: Neue Freiheiten und wachsende Herausforderungen – Bleibt alles anders?

Interne Kommunikation: Neue Freiheiten und wachsende Herausforderungen – Bleibt alles anders?
Bild: Unsplash

In Zeiten von New Work und wachsender Flexibilität, Selbstbestimmung und Agilität in der Arbeitswelt, verändert sich auch die Art und Weise, wie Unternehmen ihre interne Kommunikation gestalten. Während traditionelle Unternehmen oft auf hierarchische Strukturen und Top-Down-Kommunikation setzen, geht der Trend verstärkt zu flachen Hierarchien und einem offenen Austausch – innerhalb von Unternehmen und auch nach außen hin. Eine offene, transparente und agile Kommunikation ist unerlässlich, um ein positives Arbeitsumfeld zu schaffen und Mitarbeitende zu motivieren und zu binden.

Bereits die COVID-19-Pandemie hat dazu geführt, dass viele Unternehmen gezwungen waren, ihre Arbeitsmodelle anzupassen, mit Homeoffice, Remote Work und entsprechenden digitalen Kommunikations- und Kollaborationsplattformen. Die anhaltenden Krisen unserer Zeit – Klimakrise, Angriffskrieg auf die Ukraine, Zusammenbrechen von Lieferketten und viele Beispiele mehr, kurzum die Zerstörung zahlreicher Gewissheiten der Vergangenheit – zwingen Unternehmen nachhaltig zum Etablieren neuen Organisationsstrukturen und Arbeitsabläufe, und vielfach zur Erneuerung ihrer Unternehmenskultur.

Die neuen Freiheiten bieten viele Vorteile und Chancen, aber auch Herausforderungen, sowohl für Unternehmen als auch ihre Mitarbeitenden. So gilt es, sicherzustellen, dass die Arbeit dennoch effektiv und produktiv erledigt wird. Unternehmen müssen gewährleisten, dass ihre Mitarbeitenden weiterhin in der Lage sind, effektiv zusammenzuarbeiten und zu kommunizieren, auch wenn sie nicht am selben Ort sind. Auf der anderen Seite will der Umgang mit der wachsenden Eigenverantwortung und der ständigen Erreichbarkeit auch auf Seiten der Belegschaft gelernt werden, was nicht ausschließlich in der Verantwortung der*des Einzelnen liegen darf. Moderne Unternehmen sind gefordert, den Kontext zu hinterfragen und zu optimieren, den sie für ihre Mitarbeitenden schaffen.

Insbesondere die junge Generation, die in der digitalen Gesellschaft aufgewachsen ist, stellt große Ansprüche an ihre Arbeitgeber*innen. Sie legt Wert auf Flexibilität, Work-Life-Balance und sinnvolle Arbeit. Sie sucht nach Unternehmen, die ihnen die Möglichkeit geben, ihre Fähigkeiten zu entfalten und sich selbst zu verwirklichen. Sie fordert viel von dem ein, was Unternehmen abbilden müssen, um in der modernen, hybriden Arbeitswelt weiterhin erfolgreich zu sein: ein starker Fokus auf die Bedürfnisse der Mitarbeitenden.

Die Aufgaben für Unternehmen vor dem Hintergrund der notwendigen Transformationsprozesse sind zu groß, um partiell von einzelnen Abteilungen bewältigt zu werden. HR, IT, Comms-Abteilungen und auch Geschäftsführungen allein werden daran scheitern. Gleichzeitig bedürfen all die genannten Aufgaben einer durchdachten kommunikativen Begleitung. Interne Kommunikation spielt also eine Schlüsselrolle, ist aber darauf angewiesen, die eigenen Arbeitsweisen zu hinterfragen und die eigenen Silos zu verlassen.

Doch was genau bedeutet das für die Interne Kommunikation? Wo konkret kann sie ansetzen, um New Work und abteilungs- sowie hierarchieübergreifenden Austausch nicht nur zu predigen, sondern selbst zu leben?

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