Inkometa – der Award für erfolgreiche interne Kommunikation – setzt sich zum Ziel, die besten Projekte aus der internen Kommunikation auszuzeichnen. Wir sprachen mit Dr. Gerhard Vilsmeier, dem Juryvorsitzenden, über den Award, der soeben seine Ausschreibungsphase gestartet hat.

Herr Vilsmeier, mit dem Inkometa geht in kürzer Zeit ein weiterer Award für die interne Kommunikation im deutschsprachigen Raum an den Start. Ist dies nicht inflationär?
Mit Sicherheit nicht. Die IK besitzt in den Unternehmen einen hohen strategischen Wert, doch hat sie Schwierigkeiten, ihren Beitrag an der Wertschöpfung zu belegen. Mit dem Inkometa bieten wir der Branche nun einen Härtetest, in dem wir strategische Performance von Nice-to-Have-Aktivitäten trennen.

Wie soll das gehen?
Relativ einfach. Wir bewerten nicht nur das Was, sondern auch das Wozu und Wie. In der Kategorie Strategie beispielsweise geht es in erster Linie um die Logik und die Stimmigkeit des Konzeptes. Neben der Problemstellung und Analyse bewertet die Jury unter anderem die daraus abgeleiteten Ziele, Maßnahmen und die Umsetzung.

Ist das nicht Usus?
Nicht in dieser Ausführlichkeit. So ist jede der Hauptkategorien in zahlreiche Subkategorien untergliedert. Außerdem bietet der Inkometa allen Einreichern eine Kurzbewertung und auf Wunsch eine ausführliche Expertise. Dazu haben wir mit Digital Workplace dem Zukunftsthema der internen Kommunikation eine gesamte Kategorie gewidmet.

Wie sieht die Kategorie „Digital Workplace“ aus?
Die Kategorie Digital Workplace steht im Zeichen der Veränderung, sie zeigt die Flexibilisierung und Digitalisierung unserer Arbeitswelt. Die Jury wird hier soziale Aspekte wie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bewerten, aber auch die Organisation und Veränderung von Arbeitsabläufen sowie das Empowerment von Mitarbeitern. Ebenso im Fokus der Jury steht die strategische Konzeption der Digitalisierung als auch die mediale Kompetenz.

Wie stellen Sie die Qualität des Awards sicher?
Dafür stehen ausführliche und unabhängige Bewertungsrunden sowie eine qualifizierte Jury aus Machern, Spezialisten und Wissenschaftlern. Eine Fachjuryrunde bewertet sämtliche Einreichung und generiert die Shortlist der Einreichung, die voraussichtlich Mitte März 2018 veröffentlicht wird. Eine Finaljury kürt daraus anschließend die Gewinner des Inkometa-Awards. So sichern wir nicht nur die Qualität des Preises, sondern erreichen auch höchste Neutralität.

Was qualifiziert Sie als Juryvorsitzenden?
Über 20 Jahre Berufserfahrung in der internen Kommunikation bei Siemens, u.a. als Leiter der globalen IK und als Chefredakteur des damals auflagenstärksten Mitarbeitermagazins weltweit. Sowie fast 10 Jahre Consulting, Coaching und Lecturing mit meiner Agentur ie Communications.

Wie wollen Sie dem Award Publizität geben?
Initiator des Inkometa-Awards ist die SCM – School for Communication and Management. Als Weiterbildungspartner für Interne Kommunikation, PR und Onlinekommunikation/Social Media bietet scm sowohl Bühne als auch Marktplatz. Die Preisverleihung des Inkometa-Awards findet am 2. Mai 2018 in Düsseldorf statt, dem Vorabend einer Fachveranstaltung zu den aktuellen Themen der internen Kommunikation.

Wie können Agenturen und Unternehmen ihre Projekte in den Wettbewerb schicken?
Die Bewerbung und Uploads der Begleitmaterialien erfolgt über das Online-Portal inkometa.de. Dort können Teilnehmer in einem Bewerbungsformular die passenden Unterlagen zur Darstellung der verschiedenen Projekte einreichen.