1. Was erwarten Sie von der Jury-Arbeit im Inkometa-Award?
Ich erwarte jede Menge Inspiration durch die eingereichten Arbeiten. Wie kann man als Branchen-Mitwirkender sonst aus erster Hand den Puls der Branche so unmittelbar fühlen? Mir ist bewusst, dass die Aufgabe als Fachjury-Mitglied einiges an verantwortungsvoller Arbeit bedeutet – und vor allem wird man sicher auch häufig auf die Herausforderung treffen, angesichts der zahlreichen exzellenten Einreichungen die Besten zu evaluieren. Man weiß ja selber, wieviel Herzblut in guten Arbeiten steckt. Mit Freude blicke ich auf auch den persönlichen Austausch der Branchenkolleg*innen in der Fachjury entgegen, um auch hier frische Impulse und Eindrücke zu sammeln. Insofern erwarte ich mir vom Inkometa auch einen spannenden Wissens- und Dialog-Hub.

2. Was ist Ihnen bei Projekten aus der internen Kommunikation besonders wichtig?
Bei allen Kommunikationsprojekten – nicht nur bei denen internen – ist mir besonders wichtig:
„Was hat‘s gebracht? Worauf zahlt das Projekt ein? Was ist der besondere Mehrwert der Nutzer*innen?“
Das heißt: Wichtig ist mir, dass interne Projekte messbar zum Unternehmenserfolg beitragen. Damit alle drei was davon haben: Der Projekt-Sponsor, die Zielgruppen und externe Beteiligte. Daher kommt der Bedeutung ein relevantes Kennzahlen-Set zu entwickeln, eine hohe Bedeutung zu. Nebenbei stärkt es die Rolle der internen Kommunikation bei der Geschäftsführung.

3. Auf welches eigene Projekt in der internen Kommunikation sind und/ oder waren Sie besonders stolz?
Oh! Besonders stolz bin ich über unser hauseigenes Intranet. Es heißt ja gern, dass der Schuster die schlechtesten Leisten hat. Ist in dem Fall nicht so: Wir haben mit viel Energie unseren Digital Workplace geschaffen, der endgeräteunabhängig alle Unternehmensinformation an zentraler Stelle zusammenführt. Von hier aus gelangen unsere Mitarbeiter*innen zu ihren Projekten, können auch mal joboff-topic social streams nutzen und finden auch jede Menge Onboarding-Infos für neue Mitarbeiter*innen. Hier ist wirklich alles drin, was man für die tägliche Arbeit und darüber hinaus braucht. Ich würde soweit gehen zu behaupten, dass das Intranet sich damit in die 4 zentralen Motive für sunzinet zu arbeiten, einreiht: 1. Unser Intranet, 2. Unsere tollen Räumlichkeiten, 3. Unsere Kunden und 4. Unser tolles Team!

Alex Gruhler ist seit 2007 geschäftsführender Gesellschafter bei der 100-köpfigen Digitalagentur sunzinet. Zuvor war er in leitenden Positionen bei der freenet Group sowie in zwei Kommunikationsagenturen, in denen er den Aufbau der Digital-Units verantwortete. Besonders reizt ihn die Verbindung von digitaler Kommunikation und Pioniergeist, mit deren Hilfe er wertschöpfende Lösungen für seine Kunden entwirft.

Alex Gruhler