1. Was erwarten Sie von der Jury-Arbeit im Inkometa-Award?
Ich freue mich auf einen inspirierenden Austausch mit den Kollegen in der Finaljury. Die ganz unterschiedlichen Perspektiven aus Unternehmenspraxis, Wissenschaft, von spezialisierten Beratern und größeren Agenturen versprechen wieder sehr spannende Diskussionen.

2. Was ist Ihnen bei Projekten aus der internen Kommunikation besonders wichtig?
Die interne Kommunikation erlebt gerade einen Schub was die Aufmerksamkeit der Kommunikationsbranche und auch die Anerkennung und Budgetausstattung in den Unternehmen anbelangt. Ich finde es besonders toll, wenn diese größeren Spielräume dazu genutzt werden, mutig Neues auszuprobieren. Interne Kommunikation kann genauso emotional und kreativ sein und Spaß machen wie die externe Kommunikation. Das gilt auch für vermeintlich trockene Themen wie die Vermittlung der Unternehmensstrategie. Ich bin sicher: die externe Kommunikation kann sich von der internen gelegentlich sogar etwas abschauen, nicht zuletzt was echten Dialog und die Wertschätzung für die Aufmerksamkeit der Zielgruppen anbelangt.

2. Auf welches eigene Projekt in der internen Kommunikation waren Sie besonders stolz?
Mich hat natürlich besonders gefreut, dass wir bei der Premiere des Inkometa-Award 2018 gleich den Publikumspreis für die interne Kommunikationskampagne zur Mitarbeiterbefragung unseres Kunden Kärcher gewonnen haben.

Andreas Haas ist bei der Agenturgruppe fischerAppelt Geschäftsführer für die Kerndisziplin Public Relations, zu der auch interne und Change Kommunikation, Social Media und Corporate Publishing gehören. Zuvor war der studierte Politik- und Verwaltungswissenschaftler in verschiedenen Positionen im öffentlichen Sektor für interne und externe Kommunikationsprojekte verantwortlich.

Andreas Haas