Auch 2018 belegt die jährlich erhobene Gallup-Studie wieder ein großes Problem mit der Mitarbeiterzufriedenheit und der internen Kommunikation in deutschen Unternehmen. Für den „Engagement Index Deutschland“ befragt Gallup seit mittlerweile 17 Jahren jährlich 1000 nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Beschäftigte zu ihrer Motivation am Arbeitsplatz.

Das Ergebnis: Nur ein Fünftel der befragten Mitarbeiter fühlt sich dem eigenen Unternehmen mehr oder weniger emotional verbunden, mit 15 Prozent fühlt sich ein noch kleinerer Anteil richtig wohl. Ungefähr ebenso viele Beschäftigte haben innerlich bereits gekündigt. Knapp drei viertel der Befragten machen lediglich noch Dienst nach Vorschrift. Damit ähneln die Ergebnisse stark denen aus dem Vorjahr.

Die Unternehmen scheinen das Problem mit der Mitarbeitermotivation nicht in den Griff zu bekommen. Anders ist es nicht zu erklären, dass die Ergebnisse der Gallup-Studie seit Jahren immer wieder aufs Neue massive Defizite bei der emotionalen Bindung zwischen Mitarbeitern und ihren Unternehmen aufdecken. Schließlich handeln Beschäftigte nur dann prinzipiell verantwortungsvoll und im Sinne des Unternehmens, wenn sie einen (positiven) Bezug dazu haben.

Neben den Arbeitsbedingungen spielt vor allem auch die interne Kommunikation eine zentrale Rolle für den Zusammenhalt des Unternehmens bzw. seiner Beschäftigten. Besonders mangelnde Fehlerkultur und schlechte Führungskommunikation sind oftmals Gründe dafür, dass Mitarbeiter sich von ihrem Unternehmen abwenden.

Der volkswirtschaftliche Schaden der geschilderten Bilanz geht laut Gallup in die Milliarden: Er wird auf bis zu 103 Milliarden Euro beziffert. Unternehmenslenker und Führungsverantwortliche sollten diese Zahl dringend zum Anlass nehmen, ihre interne Kommunikation zu überdenken. Moderne Medien für die Kommunikation und Kollaboration im Unternehmen können ein erster Schritt sein, um die interne Kommunikation zu verbessern. Wirkliche Erfolge lassen sich aber erst dann erzielen, wenn auch die Kultur und das Mindset im Unternehmen auf den Prüfstand gestellt werden und bei den Verantwortlichen die Bereitschaft zu tatsächlichen Veränderungen vorhanden ist. Im Zentrum der internen Kommunikation stehen jedenfalls die Beschäftigten – sie gilt es einzubinden, ihnen gilt es zuzuhören.

Interessiert an Impulsen für eine bessere interne Kommunikation? Lassen Sie sich inspirieren!

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