1. Was erwarten Sie von der Jury-Arbeit im Inkometa-Award?
Einen Eindruck vom Stand der Dinge, Austausch mit hervorragenden Kollegen und mehr Sichtbarkeit für die gute Arbeit, die in der internen Kommunikation geleistet wird.

2. Was ist Ihnen bei Projekten aus der internen Kommunikation besonders wichtig?
Dass sich die interne Kommunikation vom Monolog im Auftrag der Geschäftsführung zum Dialog in alle Richtungen entfaltet. Klare Botschaften von oben nach unten sind zwar nach wie vor sehr wichtig, aber dazu müssen Plattformen kommen, die den Austausch von unten nach oben und kreuz und quer ermöglichen. Das ist für Organisationen, die sich in der digitalen Ära schneller entwickeln müssen als früher, unverzichtbar.

3. Auf welches eigene Projekt in der internen Kommunikation waren Sie besonders stolz?
Eigentlich immer auf das letzte. Aber weiter zurückblickend würde ich vielleicht eine Dialogplattform für den CEO der Deutschen Telekom im Jahr 2008 nennen. Das war meines Wissens eine der ersten Softwareplattformen im deutschsprachigen Raum, die einen direkten, effizienten Austausch zwischen den Mitarbeitern eines großen Unternehmens und ihrem obersten Chef ermöglichte.

Dr. Georg Kolb ist Managing Partner bei Klenk & Hoursch. Zuvor hatte er eine Reihe von Führungspositionen im Agentur- und Unternehmensumfeld inne. Unter anderem leitete er Vertrieb und Marketing des Social Software-Unternehmens direktzu, bei Pleon Deutschland war er Social Media-Direktor und Key Accounter. Von 2004 bis 2008 war er globaler Innovationschef bei der Hitech-PR-Agentur Text 100 in New York, davor Managing Consultant für Text 100 Deutschland. Neben seiner Kundenarbeit hatte Georg Kolb auch Lehraufträge für PR im Internet an der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing und für internationale PR an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Dr. Georg Kolb