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Modern, flexibel, selbstbestimmt: die Interne Kommunikation als Teil der Digital Employee Experience

Modern, flexibel, selbstbestimmt: die Interne Kommunikation als Teil der Digital Employee Experience

Seit dem Siegeszug von New Work ist klar: Digitales Arbeiten ist “here to stay”– in der Office-Welt genauso wie in der Produktion oder Logistik, wo die digital-gestützte Arbeitsorganisation hilft, Schichten flexibler zu machen und besser an die Bedürfnisse der Beschäftigten anzupassen.

Die freie Auswahl von Arbeitsgeräten, der einfache Zugang zu digitalen Tools, die IT-Sicherheit und die Option auf flexibles Arbeiten, all das macht einen attraktiven Arbeitsplatz aus und ist Teil der sogenannten “Digital Employee Experience“ – oder kurz DEX. Die DEX bezeichnet die ganzheitliche Erfahrung von Mitarbeitenden mit dem digitalen Arbeitsplatz und ist ein wesentliches Kriterium für die Attraktivität eines Arbeitgebers. Das Ziel: Mitarbeitende zu „empowern“, ihnen Freiraum zu geben, um sich mit ihren Ideen und Talenten einzubringen, um das Unternehmen gemeinsam voranzubringen. 

Ausgestattet mit modernen Tools, flexibel, selbstbestimmt – so geht Arbeiten in der neuen Arbeitswelt 

Wie wichtig Arbeitnehmer*innen diese Möglichkeiten sind, zeigt u.a. der aktuelle New Work Trendreport zum Employer Branding. 78 % der Beschäftigten legen großen Wert auf flexible Arbeitszeiten. Ein flexibler Arbeitsort ist für 63 % wichtig. Beides funktioniert nicht ohne die entsprechende Infrastruktur und Ausrüstung – und vor allem ohne die richtige Kultur. Und um die positiv zu prägen, ist eine moderne Mitarbeitendenkommunikation entscheidend. Wie also können wir die Prinzipien von New Work für die interne Kommunikation als wichtigen Bestandteil der DEX nutzbar machen – insbesondere in einem großen Konzern mit mehreren Marken?

Best Case: Mit dem Intranet eine digitale Heimat schaffen

Die besten Antworten auf diese Frage zeichnet der INKOMETA Award aus. Der Preis für „Best of Class Intranet & Digital Workplace“ ging 2022 an Randstad Deutschland. Besonders lobend hob die Jury den „innovativen Ansatz mit gruppenübergreifender Kommunikation“ hervor, „der einem klaren Inhaltskonzept folgte und vor allem sinnvoll evaluiert wurde.” 

Klar ist: Den einen Königsweg gibt es nicht, aber verschiedene Möglichkeiten und Abstufungen, um den New-Work-Ansatz auf die interne Kommunikation zu übertragen. Wie offensiv du damit umgehst, hängt von der Kultur und dem Kommunikationsstil in deinem Unternehmen ab. Hier meine persönlichen Top 5:

#Selbstbefähigung und Inspiration

Unterschiedliche Zielgruppen zu vereinen und anzusprechen, liegt in der DNA von Randstad. Als führender Personaldienstleister helfen wir Talenten bei der Suche nach dem richtigen Job und bei der Weiterentwicklung ihrer Fähigkeiten – für eine erfolgreiche, persönliche Karriere. Und wir helfen unseren Kunden dabei, Mitarbeitende mit passenden Qualifikationen zu finden. Die Grundanforderung für unser Social Intranet connect ist daher, dass es Teams zusammenbringt. Unsere User kommunizieren aktiv und nutzen Content, der vom und im Unternehmen geteilt wird, auch über interne Grenzen hinaus. Durch den permanenten, unkomplizierten und schnellen Zugriff auf Wissen, Dokumente und Links werden Effizienz und Produktivität gesteigert. Bei der weltweiten Vernetzung von Themen, Teams und Expert*innen zählt für uns: Nie mehr als 5 Klicks zum Ziel-Inhalt, per Suche maximal 2-3 Klicks.

#Interaktive Kommunikation statt Frontalbeschallung

Die Mitarbeitenden prägen die Unternehmensidentität aktiv mit. Mit einer steigenden Flexibilität und Eigenverantwortung ändert sich auch die Art des Informationsflusses: von einer Push- hin zu einer Pull-Kultur. Damit geht ein neues Selbstverständnis für uns Kommunikator*innen einher: Statt reinem „Sprachrohr des Managements“ sind wir Impulsgeber und Moderator auf Augenhöhe; sehen uns neuen Anforderungen an Geschwindigkeit und Attraktivität im Content gegenüber und haben deutlich mehr Spaß!

#Lagerfeuerromantik

“Mit Beginn der Covid 19-Pandemie Anfang 2020 wurde das Intranet noch stärker zum Wohnzimmer des Unternehmens (…) und ist damit ein Ort für Identität und Kultur” (Parr, 2021). Wie bei einem Lagerfeuer kommen die Mitarbeitenden hier zusammen, um sich Geschichten zu erzählen, über Erlebnisse zu berichten und sich gegenseitig zu feiern. Das stiftet Involvement und Zugehörigkeitsgefühl – ist aber kein Selbstläufer. Das Feuer muss permanent am Lodern gehalten werden – zum Beispiel durch Gamification-Elemente, Wettbewerbe, Umfragen, die Möglichkeit zu informellem Austausch und Feedback und nicht zuletzt durch einen entscheidenden Faktor: Das Management-Team muss mit gutem Beispiel vorangehen, den Takt vorgeben, posten, liken und kommentieren und in den direkten  Austausch mit den Mitarbeitenden gehen.

#Mitarbeiterkommunikation mit ROI

Durch die kontinuierliche quantitative und qualitative Messung aller Kommunikationsmaßnahmen räumen wir mit dem Mythos auf, dass interne Kommunikation keinen Return of Invest (ROI) bewirkt. Seien es Plattform-gestützte Google-Analytics-Daten oder qualitatives User-Feedback in Form kurzer Pulse Checks – aus allen Daten lassen sich wichtige Hinweise zur Verbesserung der User Experience auf der Plattform, zu den vermittelten Inhalten als auch zu möglichen identitätsstiftenden Maßnahmen zur Steigerung der Interaktion, Motivation und Mitarbeiterbindung ableiten. Das Ergebnis: ein gleichbleibend hohes Engagement.

#Der Blick über den Tellerrand

Gute Ideen gehören geteilt. Die Vernetzung und der Austausch mit Kommunikator*innen anderer Unternehmen, mit UX Designern, Marketing oder HR schaffen einen neuen Blick und Inspiration für die eigene Arbeit und bieten schnelle Hilfe für deine Herausforderungen. 

Du möchtest mehr erfahren? Melde dich gerne bei mir!

Alexandra Jendreizeck

Alexandra Jendreizeck ist als Manager Internal Communications der Randstad Gruppe Deutschland spezialisiert auf Führungskräfte- und Veränderungskommunikation, datengestützte Steuerung interner Kommunikation und den Aufbau einer themenzentrierten, ‘mixternen’ Arbeitsweise.

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