Franziska Müller: „Interne Kommunikation muss genauso strategisch geplant, getestet und optimiert werden wie Kampagnen im Markt.“

Mit ihrem Best Case bei der INSP!RE-Konferenz in Frankfurt „Von Daten zu Headlines“ zeigt Franziska Müller am 4. März, wie Urban Sports Club datenbasierte Trends sowohl extern als auch intern wirksam kommuniziert. Wir haben ihr vorab drei Fragen gestellt.
Wie gehst du vor, um von Daten zu einer guten Story zu gelangen, die sowohl intern als auch extern Wirkung erzielt?
Ich starte mit der Frage: Welche strategische Relevanz haben die Daten für Urban Sports Club? Dann suche ich nach Mustern, Entwicklungen oder überraschenden Insights. Entscheidend ist, Zahlen in einen Kontext zu setzen – mit klarer Botschaft und Relevanz für Zielgruppen. Eine gute Story verbindet Fakten mit Haltung und zahlt auf Marke und Purpose ein.
In der internen Kommunikation wird seit Jahren gefordert, dass wir mehr messen und Daten analysieren müssen. In der externen Kommunikation ist das bereits deutlich stärker verankert. Was sollten wir davon für die interne Kommunikation adaptieren?
Wir sollten klarere KPIs definieren und Wirkung systematischer evaluieren – ähnlich wie in der externen PR. Reichweite allein reicht nicht, wir brauchen qualitative Indikatoren wie Verständnis, Alignment und Engagement. Interne Kommunikation muss genauso strategisch geplant, getestet und optimiert werden wie Kampagnen im Markt.
„Intern = extern“ ist in aller Munde. Was ist dein Rat an Kommunikationsverantwortliche, die ihre externe und interne Kommunikation ganzheitlicher denken wollen?
Mein Rat: Themen nicht doppelt denken, sondern integriert planen. Narrative, die extern Vertrauen schaffen, müssen intern Sinn stiften. Transparenz ist zentral – Mitarbeitende sind Markenbotschafter*innen. Wer Botschaften konsistent entwickelt und Führungskräfte einbindet, schafft Glaubwürdigkeit und stärkt Kultur wie Reputation zugleich.
