Markus Wasch: „Unsere Kolleg*innen sind unglaublich stolz auf unser Unternehmen und die Produkte, die wir produzieren.“

Markus Wasch
Bild: privat

Mit seinem Best Case bei der INSP!RE-Konferenz in Frankfurt „Vorwerk Strategie 2030: Wie Kommunikation Beteiligung schafft“ gibt Markus Wasch am 4. März Einblicke in einen Strategie-Rollout, der bewusst auf Aktivierung und Teilhabe setzt. Wir haben ihm vorab drei Fragen gestellt.

In deiner Vortragsbeschreibung sprichst du von zahlreichen Beteiligungsformaten. Wenn du dir eines herausgreifen müsstest: Welches war beim Rollout eurer Strategie am erfolgreichsten?
Unsere Kolleg*innen sind unglaublich stolz auf unser Unternehmen und die Produkte, die wir produzieren. Auch deshalb haben wir zahlreiche internationale Einsendungen von Mitarbeitenden mit ihren „historischen“ Vorwerk Produkten erhalten. Das zeigt nicht nur die Verbundenheit zum Unternehmen, sondern auch die gelebte Nachhaltigkeit bei uns. Aber auch unsere „Step Challenge“, bei der wir digital zusammen einmal um die Welt laufen und unsere globalen Firmenstandorte besuchen, kommt sehr gut an.

Ihr habt das Muster „informieren, Relevanz erzeugen und umsetzen“ verfolgt. Kannst du 1 – 2 Beispiele geben, wie ihr Relevanz erzeugt habt?
Am Anfang ist eine neue Unternehmensstrategie oftmals ganz weit weg von den Mitarbeiter*innen. Deswegen legen wir Wert darauf den Kolleg*innen aufzuzeigen, welche Bedeutung die Strategie für sie ganz persönlich hat, wie sie ihren Arbeitsalltag beeinflusst und verbessern kann. Das verstärken wir, in dem wir Best Practices aus verschiedenen Bereichen vorstellen, die ganz konkrete Beispiele enthalten und somit eine Relevanz haben.

Was wäre dein Rat an Kommunikationsverantwortliche, die vor einer ähnlichen Aufgabe steht?
In einem internationalen oder an mehreren Standorten agierendem Unternehmen ist es entscheidend, dass Kommunikator*innen lokale Kontakte haben. Natürlich können bestimmte Dinge zentral gesteuert werden, aber gerade, wenn es um die konkrete Umsetzung und vor allem auch das Feedback aus der Belegschaft geht, sind diese Hilfestellungen und Informationen unerlässlich für die Steuerung der Kommunikation.

Back to top