Interne Kommunikation in der modernen Arbeitswelt: #hybrid #asynchron #interaktiv
Tagung Interne Kommunikation | 20.-22. Juni 2023 in D├╝sseldorf ­čÜÇ Jetzt anmelden ­čÜÇ
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Wie wird der Wertbeitrag eines Social Intranets sichtbar? Mit dem Intranet Performance Cockpit von LAUTENBACH SASS und HIRSCHTEC steht Unternehmen ein am Markt neuartiges und wirksames Instrument f├╝r die Erfolgsbewertung ihrer Plattform zur Verf├╝gung. Im Interview verraten Lutz Hirsch, Gesch├Ąftsf├╝hrender Gesellschafter von HIRSCHTEC und Jan Sass, Gr├╝nder und Partner von LAUTENBACH SASS, unter anderem wie das neue Reporting-Tool den Einfluss des Social Intranets auf den Gesch├Ąftserfolg messbar macht.

Wie w├╝rden Sie ihr gemeinsames Angebot kurz zusammenfassen, und wozu haben Sie es entwickelt?

Sass: LAUTENBACH SASS und HIRSCHTEC bringen ihre jeweilige Expertise im Kommunikations-Controlling und in der Konzeption und Umsetzung von Social Intranets zusammen. Mit der Verbindung dieses Know-hows b├╝ndeln wir ein Angebot zur Steuerung, Bewertung und praktischen Verbesserung dieses Instruments. Ein solches Angebot zur strategischen Zielbestimmung und Erfolgsbewertung von Social Intranets gibt es im Markt bisher nicht.

Hirsch: Wir bei HIRSCHTEC wollen leistungsstarke Intranets bauen und gestalten, die technologisch ausgereift sind und gleichzeitig auf hohe Nutzerakzeptanz sto├čen. Wesentliche Voraussetzung daf├╝r ist es, die Architektur, Angebote und Inhalte stets weiterzuentwickeln und einen Wertbeitrag f├╝r das Unternehmen aufzuzeigen. Damit Kommunikationsmanager das nicht im Blindflug erledigen m├╝ssen, gibt es jetzt das Intranet Performance Cockpit. Wir freuen uns, mit LAUTENBACH SASS hierf├╝r den bestm├Âglichen Partner gewonnen zu haben, der unsere Intranet-Expertise optimal erg├Ąnzt.

Wie kann ein Kommunikationsmanager durch Ihr Angebot sein Standing verbessern? Warum noch ein Reporting-Tool mehr im Portfolio?

Sass: Durch die Digitalisierung von Gesch├Ąftsmodellen ist interne Kommunikation viel n├Ąher an die Wertsch├Âpfung heranger├╝ckt. Innovationskraft, Lernbereitschaft und die F├Ąhigkeit zur internen und externen Zusammenarbeit werden zuk├╝nftig die Marktposition von Unternehmen ma├čgeblich bestimmen. Dementsprechend hoch ist auch die Bereitschaft des Managements, Vernetzungen zu unterst├╝tzen und in Social Collaboration-Tools zu investieren. Und wer das tut, m├Âchte gerade beim Social Intranet wissen, welche Wirkungen die Investitionen erzielen und wie der Gesch├Ąftserfolg beeinflusst wird. Die Scorecard und das Cockpit zum Social Intranet unterst├╝tzen den verantwortlichen Kommunikationsmanager in seiner Rolle als Business Partner.

Hirsch: Mitarbeiter und vor allem Digital Natives merken schnell, wenn zwischen der Au├čendarstellung und Inszenierung der Arbeitgebermarke auf der einen und den Arbeitsbedingungen auf der anderen Seite eine L├╝cke klafft. Kommunikationsmanager, die aufzeigen k├Ânnen, dass sie durch ihr Intranet eben diese L├╝cke schlie├čen und dadurch zum Gelingen des Digitalisierungsprozesses substanziell beitragen, verbessern ihre Position im Unternehmen erheblich und nachhaltig. Bisher wird der Erfolg der internen Plattform auch noch gar nicht strukturiert untersucht. Mit unserer Scorecard werden wir auch bestehende Analysen einbinden und anreichern. Es ist also nicht ein weiteres Tool, sondern erstmalig eines, das Licht ins Dunkel der Intranet-Nutzung bringt.

Warum sollten sich Kommunikationsmanager ausgerechnet ├╝ber das Thema Intranet der Schl├╝sselfrage ÔÇ×digitale Reife der OrganisationÔÇť n├Ąhern?

Hirsch: Ein modernes Intranet ist weit mehr als eine digitale Mitarbeiterzeitung. Es bringt die relevanten Informationen an die richtigen Stellen des Unternehmens. Die digitale Reife eines Unternehmens zeigt sich uns immer wieder darin, ob Kollaboration, Networking und Informationsverteilung im Intranet nahtlos ineinandergreifen. Nur so werden Abl├Ąufe intern beschleunigt und der oft gew├╝nschte Wissensaustausch gef├Ârdert. Kommunikationsmanager k├Ânnen hier eine zentrale Rolle einnehmen und diese Abl├Ąufe orchestrieren.

Sass: Digitale Reife definiert sich nicht zuletzt durch Wissensaustausch und Kooperationsbereitschaft. Und Social Intranets sind das Herzst├╝ck der digitalen Transformation von Unternehmen. Hier ist zu beobachten, wie sich das Informations- und Kommunikationsverhalten der Mitarbeiter entwickelt, hier entscheidet sich wesentlich, wie wettbewerbsf├Ąhig die Organisation in der Zukunft sein wird. Das ist Grund genug, um dieses Instrument planvoll zu steuern und zu bewerten.

KPI-Dashboards/Tracking-Tools f├╝r Online-Plattformen gibt es bereits wie Sand am Meer. Warum bieten Sie jetzt ein weiteres Angebot, worin unterscheiden Sie sich?

Sass: Tracking-Tools verwenden meist rein operative Daten. Das f├╝hrt zu einer Vielzahl von Kennzahlen, die f├╝r das Management irrelevant sind. Dagegen ist es wichtig, die wesentlichen Werttreiber f├╝r ein erfolgreiches Social Intranet zu identifizieren und zwar in einem gegebenen Unternehmenskontext. Dazu sind geeignete Messpunkte zu finden, welche die Leistung und Wirkung des Intranets betreffen. Und schlie├člich sollten diese Kerndaten so aufbereitet und kommentiert werden, dass Entscheider etwas damit anfangen k├Ânnen.

Hirsch: Es geht weniger um ein Dashboard oder die Zahlen, als darum, die Zahlen zum Sprechen zu bringen. Wir wollen einen Prozess in Gang bringen: Moderne Intranets leisten einen Beitrag f├╝r den unternehmerischen Erfolg von Unternehmen und Organisationen. Diesen Beitrag wollen wir sichtbar machen und aufzeigen, dass mit einem Intranet die Digitale Transformation einfacher und zielgerichteter verl├Ąuft als ohne. So etwas leistet kein klassisches Tracking-Tool.

Datenschutz und rigide Vorgaben durch die Mitbestimmungsgremien: Glauben Sie ernsthaft, dass Sie aussagekr├Ąftige Intranet-Nutzungsdaten der Unternehmen erheben d├╝rfen?

Hirsch: Nat├╝rlich. Auch die genannten Gremien haben ein Interesse daran, Teilhabe, Transparenz und Informationsfl├╝sse f├╝r die Mitarbeitenden stetig zu verbessern. Wenn dabei auch Schmerzpunkte erkannt werden k├Ânnen, an denen ein Unternehmen anschlie├čend umso gezielter arbeiten kann und gleichzeitig s├Ąmtliche Nutzerrrechte gewahrt bleiben, st├╝tzt das auch die Arbeit dieser Instanzen.

Sass: Die Daten bleiben anonym und k├Ânnen nicht auf einzelne Mitarbeiter bezogen werden. Insofern bin ich sicher, dass die Erhebung aussagekr├Ąftiger Daten gut mit bestehenden Regularien vereinbar ist.

Viele Intranets leiden unter mangelnder Akzeptanz und Beteiligung der Nutzer. Was wollen Sie da ├╝berhaupt messen und steuern? Sollte ein Kommunikationsmanager nicht alle seine Kraft in die Aktivierung statt in die Performance-Messung stecken?

Sass: Genau das ist zu bewerten: Wie sich die Beteiligung und Akzeptanz der Nutzer entwickeln. Dazu kommen weitere Messgr├Â├čen, die sich auf Voraussetzungen und Folgen davon beziehen. Der Aufwand daf├╝r bleibt im Verh├Ąltnis zum Nutzen sehr ├╝berschaubar. Wir gestalten die Bewertung des Social Intranets pragmatisch, aber strategiebezogen ÔÇô mit den Daten und Kommentaren kann der Kommunikationsmanager das Instrument viel effektiver steuern und die Managementakzeptanz erh├Âhen.

Hirsch: Die Performance-Messung dient ja gerade der Aktivierung. Ziel ist es nicht, sich durch einige Kennzahlen vor seinem Management zu rechtfertigen und ins rechte Licht zu r├╝cken. Ziel ist es, die Informationsangebote St├╝ck f├╝r St├╝ck und immer weiter zu optimieren: Was honorieren die Mitarbeiter durch Nutzung und Interaktion? Welche Themen bewegen sie, wo besteht weiterer Kl├Ąrungsbedarf? Wer diese Fragen durch systematische Auswertung beantwortet, hat einen wertvollen Seismographen, ein effektives Themenradar und wertet sein Kommunikationsmedium Intranet zu einem strategischen F├╝hrungsinstrument auf.

 

 

 

LUTZ HIRSCH ist Executive Partner bei Hirschtec und seit 1996 in der IT- und Internetbranche aktiv. Nach Stationen bei d.d. synergy (Bereichsleiter Intranet/Groupware) und der IBM Global Services (Principal Consultant) gr├╝ndete er 2003 die Firma Hirschtec Infoarchitects, das Vorg├Ąngerunternehmen von Hirschtec. 2009 wurde ihm ein Lehrauftrag der FH Brandenburg im Fachbereich Wirtschaftsinformatik zum Thema ÔÇ×Web 2.0 in der Unternehmens-praxisÔÇť erteilt. Lutz Hirsch ist Mitglied des Information Architecture Institute. Au├čerdem sitzt er seit Oktober 2010 im Aufsichtsrat der HanseSafe AG. DR. JAN SASS ist Partner von Lautenbach Sass, Unternehmensberater f├╝r Kommunikation in Frankfurt am Main, und ber├Ąt zu Themen des Kommunikationsmanagements und Kommunikations-Controllings. Er hat zahlreiche Fachbeitr├Ąge ver├Âffentlicht, verschiedene Lehrauftr├Ąge wahrgenommen und ist Ko-Leiter des Arbeitskreises Kommunikationssteuerung und Wertsch├Âpfung der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG).

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